Prümerburg

Prümerburg

 

Die Prümerburg wurde im Jahr 1337 erstmals urkundlich erwähnt, als Walter von Meisenbergh durch den Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg mit der Burg und anderen Gütern belehnt wurde.

Allerdings dürfte der zweigeschossige Bergfried der Burg noch älter sein, da er einige Merkmale der (Spät)-Romanik aufweist. So ist der Turm fünfeckig, besitzt romanische Fensteröffnungen, ist aus Buckelquadern gemauert und es finden sich Tonnengewölbe, was einen Entstehungszeitraum vom Ende des 12. Jahrhunderts bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts vermuten lässt.

Demgegenüber stammt das Palasgebäude, von dem heute nur noch die Giebelwand steht, aus der Spätgotik und dürfte im 16. Jahrhundert entstanden sein.

Die Burg selbst soll 1658 durch die Franzosen im niederländisch-französichen Krieg niedergebrannt worden sein (dieser begann allerdings erst 1672!) und blieb seitdem eine Ruine.

Heute ist die Burg dank ihrer malerischen Aussicht ein beliebtes Ziel für Wanderer und Touristen. Darüber hinaus wird die Burg am ersten Sonntag nach Fastnacht (dem sog. Schoofsondich) als stimmungsvolle Location für das traditionelle Hüttenbrennen genutzt.

Einen Eindruck von dieser Stimmung vermitteln die Fotos, die uns dankenswerterweise von Charly Schleder zur Verfügung gestellt wurden: